In Berlin fallen fast 400 Lehrkräfte bereits seit mindestens einem Jahr krankheitsbedingt aus. Das geht aus einer Antwort der Senatsbildungsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des BSW-Abgeordneten Alexander King hervor. Demnach waren zuletzt 225 verbeamtete und 155 angestellte Lehrerinnen und Lehrer seit mindestens zwölf Monaten krankgeschrieben. Insgesamt arbeiten in Berlin rund 35.000 Lehrkräfte.

Die langfristigen Ausfälle verteilen sich auf verschiedene Schulformen. Besonders viele Lehrkräfte fehlen an Grundschulen: Dort sind 98 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer seit mindestens einem Jahr nicht im Dienst. An Sekundarschulen sind 54 Lehrkräfte betroffen, an Gymnasien 34 und an berufsbildenden Schulen 27. Auch bei den angestellten Lehrkräften gibt es zahlreiche lang andauernde Krankheitsfälle. Fünf von ihnen sind bereits seit mindestens zehn Jahren krankgeschrieben, 16 seit mindestens fünf Jahren.

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Die Zahl der langfristig erkrankten Lehrkräfte unterscheidet sich zudem deutlich zwischen den Berliner Bezirken. Die meisten Ausfälle verzeichnet Marzahn-Hellersdorf mit 41 betroffenen Lehrkräften. Es folgen Pankow mit 39 und Lichtenberg mit 33. Vergleichsweise wenige langfristige Krankheitsfälle gibt es in Mitte mit 17 sowie in Spandau und Tempelhof-Schöneberg mit jeweils 22.