Donald Trump will statt neuer Militärschläge den wirtschaftlichen Druck auf den Iran erhöhen. Damit möchte der amerikanische Präsident die Öffnung der Straße von Hormus erzwingen. „Wir beobachten den Iran mit seiner enormen Inflation und der Tatsache, dass er kein Geld hat“, sagte Trump am Sonntag in einem Interview mit Axios. Die US-Seeblockade des Landes verschärfe dessen finanzielle Probleme.
Iran-Krieg
Trump und der Iran: Warum der US-Präsident jetzt auf Abwarten statt auf Bomben setzt
Die Äußerungen des Präsidenten markieren scheinbar einen Kurswechsel von seinen wiederholten Drohungen, die Bombardierungen gegen den Iran zu eskalieren, wenn der Iran nicht unverzüglich die Straße von Hormus öffnet. Davon kann aktuell keine Rede sein: Der Iran erklärte am Sonntag, eine Öffnung käme nur in Frage, wenn die US-Regierung sämtliche Kampfhandlungen einstelle. „Solange die Feindseligkeiten andauern, sind die Voraussetzungen für die Sicherheit dieser Wasserstraße nicht gegeben“, erklärte der iranische Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei am Montag laut Bloomberg und der New York Times. Die Wiedereröffnung hänge davon ab, ob „die USA ihre illegalen Aktionen einstellen, die Blockade aufheben und die entstandenen Schäden begleichen“.







