Knapp 15 Jahre mussten sich Retro-Fans gedulden, nun ist es bald so weit: Hyperkin bringt seine mobile Retro-Konsole „SupaBoy“ über den großen Teich. Ab Herbst dieses Jahres sollen zwei neue transparente Farbvarianten in Europa erhältlich sein. Der SupaBoy ist kein reiner Emulator und benötigt keine digitalisierten Konsolenspiele in Form von ROMs oder andere Zusatzsoftware. Auch Regionssperren sollen kein Hindernis sein.
Stattdessen ersetzt im SupaBoy ein SoC die Hardware der Originalkonsole. Spieler stecken einfach ihre alten Super-Nintendo-Module in den Schacht und können losspielen. Module aus Japan, den USA und Europa funktionieren laut Hersteller gleichermaßen. Ob auch Titel mit Sonderchips wie dem Super FX sauber laufen, gibt das Unternehmen nicht an.
Farbspiele mit Famicom-Nostalgie
Bei den Farben bedient sich Hyperkin aus der Nintendo-Geschichte. Das retro-graue „Prime“ greift die in Japan und Europa erschienene Version des Super Famicom, bzw. Super Nintendo auf, während das rote „Crimson“ an die japanische Originalversion des Nintendo Entertainment Systems erinnert. Beide Gehäuse sind halbtransparent und werden für knapp 130 Euro erhältlich sein. Die Crimson-Version erscheint als limitierte Auflage und soll den Auftakt für jährlich wechselnde Sondervarianten bilden.







