PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:SatireGruseliger FundNiedrigwasser im Rhein legt alte Warnung vor Klimawandel freiStand: 13:36 UhrLesedauer: 2 MinutenIm ausgetrockneten Flussbett des Rheins tauchen ständig seltsame Dinge auf.Quelle: picture alliance/SZ Photo/RAINER UNKELDie historisch niedrigen Pegelstände sorgen für beeindruckende historische Funde: Jetzt ist bei Bonn ein absurdes Schriftstück im ausgetrockneten Flussbett des Rheins aufgetaucht.Wahnsinn, was derzeit alles in den ausgetrockneten Flussbetten zum Vorschein kommt! Neben Schiffswracks, historischem Gerümpel und Knochen wurde nun ein besonders gruseliger Fund gemacht: An einer Flussanlegestelle in Bonn tauchte ein fast 50 Jahre altes Schriftstück auf. Es handelt sich um die Schlussdeklaration der ersten Weltklimakonferenz von 1979 in Genf.Darin wird eindringlich vor den Folgen eines sich drastisch ändernden Klimas gewarnt und dazu aufgerufen, dass die Menschheit dringend etwas unternehmen müsse, um den Planeten auf Dauer bewohnbar für Wesen mit mehr als einer Zelle zu machen. „Ist ehrlich gesagt kein Wunder, dass das jemand vor fast 50 Jahren in den Rhein geschmissen hat“, sagt der Finder Wilfried Schmitz aus Mehlem, „da stehen ja lauter schaurige Dinge drin! Fürchterlich!“Behörden unschlüssigSeine Frau sieht die Sache allerdings etwas anders: „Hätte man schon früher gewusst, dass man etwas gegen die Dürre, austrocknende Flüsse, Extremwetter und die Mordshitze unternehmen kann, wäre unser schöner Rhein vielleicht nicht so ausgetrocknet“, vermutet Annemie Schmitz. „Schade, dass das erst jetzt aufgetaucht ist, wer weiß, was man alles hätte unternehmen können!“Lesen Sie auchDie Behörden messen dem in einem Plastikbehälter aufbewahrten Dokument allerdings keinen größeren Wert zu. Man schätze den Fund als verschrobenes Science-Fiction-Werk ein. Die halbleere Öldose und die Autobatterie, die man neben dem Schriftstück gefunden habe, seien vermutlich deutlich relevanter.Umweltministerium will handelnDennoch hat das Bundesumweltministerium angekündigt, sich des Schriftstücks anzunehmen und es mit besonderer Sorgfalt zu behandeln: Man wolle es nach einer eingehenden Untersuchung exakt dort wieder versenken, wo es herkam – gesetzt der Fall, dass der Rhein irgendwann noch einmal genügend Wasser führt.Lesen Sie auchFolgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!