Der Auto Mode ist in Claude Code künftig standardmäßig für neue Sitzungen aktiviert: Die Änderung greift ab dem 14. August für Nutzer der Lizenzen Pro, Max und Team. In Folge arbeitet Claude Code bei Shell-, Git- und Tool-Aufrufen selbstständig, ohne bei jedem einzelnen Schritt um Erlaubnis zu bitten. Laut Anthropic ist der Auto Mode wenigstens genauso sicher wie die manuellen Freigaben durch den Anwender.
Bei Claude Code handelt es sich um ein KI-Werkzeug zum Entwickeln von Software. Bisher erfordern einige Aktionen eine aktive Freigabe durch Anwender. Der Auto Mode ersetzt die einzelnen Bestätigungen nicht durch einen uneingeschränkten Zugriff; vielmehr soll ein Klassifikator jeden Tool-Aufruf auf seine Sicherheit hin bewerten. Hierzu gehört, ob die Änderung potenziell irreversibel, destruktiv oder auf Ziele außerhalb der vorgesehenen Umgebung gerichtet ist.
Im Zweifelsfall soll der Klassifikator einen als unsicher erkannten Schritt blockieren und entweder nach besseren Alternativen suchen oder vom Nutzer eine Freigabe anfordern. Außerdem stellt Claude Code automatisch auf manuelle Freigaben um, wenn es drei aufeinanderfolgende Blockierungen oder 20 Blockierungen in einer Sitzung gab. Anthropic empfiehlt in der Ankündigung explizit eine menschliche Prüfung bei Änderungen an produktiver Infrastruktur.










