Stand: 10.08.2026 • 10:21 Uhr

Der Verteidigungsminister muss sich erneut Kritik stellen, er investiere zu sehr in veraltete Technik. Es brauche Waffensysteme der Zukunft statt noch mehr Panzer und Fregatten, fordert IfW-Präsident Schularick.

Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vorgeworfen, in veraltete Technik zu investieren. Statt die ihm bis 2030 für Verteidigung und Aufrüstung zur Verfügung stehenden Mittel gezielt in Waffensysteme der Zukunft zu investieren, gebe Pistorius einen Großteil des Geldes weiter für Panzer, Fregatten und andere veraltete Technologien aus, kritisierte Schularick im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

"Wir haben viel Kapital, viel industrielles Know-how und in Teilbereichen auch immer noch hochmoderne Technologien", sagte Schularick. "Was wir nicht haben, sind Hunderttausende Menschen, die in Panzer steigen und an die Front fahren möchten. Das heißt: Statt auf mehr Soldaten, mehr bemannte Fahrzeuge und mehr Kasernen müssen wir - wo immer möglich - auf KI, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik setzen."

Schularick schlägt Koordinator vor