In Pankow trainieren gewaltbereite Neonazis immer wieder auf bezirklichen Sportplätzen. Trotz Maßnahmen des Bezirks gehen die Trainings weiter.
Kürzlich an der Pankower Rennbahnstraße: Rechtsextreme auf dem Weg zum Boxtraining
Okular Media
Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren vor, dass militante Neonazis auf Pankows bezirklichen Sportanlagen Kampfsport trainieren. Fotos, die der taz vorliegen, legen nun nahe, dass dies auch am Sonntag vor rund zwei Wochen der Fall war. Veröffentlicht wurden die Bilder zuerst auf der Rechercheplattform Aus dem Weg. Vier Personen aus dem Umfeld der faschistischen Kleinstpartei Dritter Weg sollen darauf beim Training im Kissingenstadion zu sehen sein. Auch mit dabei: ein bekannter Berliner Kader der Nationalrevolutionären Jugend (NRJ), der Jugendorganisation des Dritten Wegs.
Die Pankower Bezirksverordnetenversammlung hat sich in den vergangenen Jahren mit dem Training militanter Rechtsextremer auf bezirklichen Sportanlagen befasst. Im Fokus standen vor allem zwei Orte im Bezirk: das Kissingenstadion an der Forchheimer Straße sowie eine kleine Halle auf dem Sportareal Rennbahnstraße in Weißensee, die der Verein TSC Preußen ’97 für Boxtrainings nutzt.






