PfadnavigationHomePolitikDeutschlandNach Vorfall in LeipzigDobrindt will Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei verdoppelnStand: 17:27 UhrNach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig ermittelt der Generalbundesanwalt wegen Staatsterrorismus. Experten sehen Parallelen zur Technik aus dem Ukraine-Krieg. „Das Drohnenthema wird auch für Deutschland ein Sicherheitsproblem“, sagt Alexander Dinger, Ressortleiter WELT-Investigativ.Bundesinnenminister Alexander Dobrindt reagiert auf den Drohnenfund am Flughafen Leipzig einem Bericht zufolge mit einem massiven Ausbau der Abwehr. Die Anti‑Drohnen‑Einheit der Bundespolizei soll auf 300 Kräfte verdoppelt werden.Als Reaktion auf den Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen verdoppelt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) einem Medienbericht zufolge die Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei. So sollen im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) künftig 300 statt 150 Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr zur Verfügung stehen, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Verweis auf Regierungskreise. Dobrindt werde eine entsprechende ministerielle Weisung an das Bundespolizeipräsidium erlassen.Gleichzeitig werde das Netz der operativen Stützpunkte von bisher vier auf acht Standorte bundesweit verdoppelt. Dobrindt reagiere damit auf den Leipziger Drohnen-Vorfall, hieß es.Lesen Sie auchAm dortigen Flughafen war in der Nacht zum Mittwoch durch einen Mitarbeiter im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. Der an ihr befestigte Sprengsatz wurde von Experten der Bundespolizei entschärft. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.AFP/nw