Neues „Mekka-Bündnis“: Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien wollen nicht tatenlos abwarten, wie Iran sich atomar bewaffnet.
Mekka-Bündnis: der türkische Präsident Erdogan (l-r), der saudische Kronprinz bin Salman und der pakistanische Premier Sharif
Murat Cetinmuhurdar/Turkish Presidency/imago
D er Nahe Osten hat ein neues Militärbündnis. Und nicht nur irgendeines, sondern ein Bündnis, das laut türkischem Außenminister Hakan Fidan die gesamte Region stabilisieren soll, die seit der Aufteilung des Osmanischen Reiches durch die europäischen Kolonialmächte nicht mehr zur Ruhe gekommen ist. Das will symbolträchtig das sogenannte Mekka-Bündnis der sunnitischen Regionalmächte Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan nun ändern.
Das Bündnis, so Fidan weiter, sei offen für weitere Mitglieder, als Erstes sei an Ägypten gedacht. Anders als von vielen gleich vermutet, sei es nicht gegen den schiitischen Iran gerichtet und auch nicht gegen Israel.











