Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei wollen sich künftig in allen Verteidigungslagen beistehen. Die Bedrohung sitzt in Teheran – aber nicht nur.

Man freut sich über das Verteididungsabkommen: Die Staatschefs der Unterzeichnerstaaten Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan

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Die Welt am Nahen Osten ordnet sich neu. Ausgerechnet in der für den Islam heiligen Stadt Mekka haben Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan ein für die Region völlig neues Sicherheitsabkommen geschlossen: Das Mecca Defence Agreement. Damit ergänzen sich drei Mittelmächte: Saudi-Arabien verfügt als größter Ölstaat am Golf über gewaltige Geldreserven, Pakistan als einziges islamisches Land über Atomwaffen und die Türkei stellt die zweitgrößte Nato-Armee und ist bedeutende Rüstungsproduzentin.

Der Pakt ist eine Reaktion auf die eskalierende Regionalkrise seit dem US-israelischen Angriff auf den Iran am 28. Februar und den folgenden iranischen Vergeltungsschlägen auf arabische Golfstaaten. Vor allem Riad nimmt zur Kenntnis, dass die USA nicht mehr die Schutzmacht für die arabischen Golfstaaten ist.