Die Steuerpläne von Finanzminister Lars Klingbeil stoßen in CDU und CSU auf Widerstand. Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landesvorsitzender Daniel Peters sieht sich getäuscht. Die Entlastung falle im kommenden Jahr deutlich geringer aus als versprochen, sagte er der »Bild am Sonntag«. »Klingbeil bricht sein Wort, von der ohnehin dürftigen Zehn-Milliarden-Steuererleichterung bleibt nicht mal ein Drittel übrig.«
Zuvor hatten Union und SPD vereinbart, dass die Einkommensteuer gesenkt wird – durch einen höheren Grundfreibetrag, mehr Kindergeld, einen höheren Arbeitnehmerpauschbetrag und ein späteres Einsetzen des Spitzensteuersatzes. »Das Entlastungsvolumen der Reform beläuft sich auf insgesamt circa 10 Milliarden Euro pro Jahr«, erklärten sie gemeinsam. Voll wirken solle die Reform ab 2028.
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