Die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hat unter ihrem neuen Chef Greg Abel (64) den operativen Gewinn gesteigert. Er legte im zweiten Quartal um 16 Prozent auf 12,98 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen am Samstag mitteilte. Zugleich wurden die enormen Geldvorräte abgebaut. Im zweiten Quartal wurden eigene Aktien im Wert von 4,5 Milliarden Dollar zurückgekauft. Im Juli kamen weitere 3,3 Milliarden Dollar hinzu.
Zudem kaufte Berkshire erstmals seit 14 Quartalen mehr Aktien, als es verkaufte. Unter anderem stockte Berkshire seine Beteiligung an der Google-Muttergesellschaft Alphabet um zehn Milliarden Dollar auf. Der Bargeldbestand sank von einem Rekordwert von 380,2 Milliarden Dollar im Vorquartal auf 364,7 Milliarden Dollar.Für Abel war es das zweite Quartal an der Spitze des Unternehmens. Er hat den Chefposten von der Investorenlegende Warren Buffett (95) übernommen, der weiterhin Verwaltungsratschef ist. Investoren hatten mit Spannung erwartet, ob Abel bei der Kapitalverwaltung einen anderen Ansatz als Buffett verfolgen würde. Buffett hatte gegen Ende seiner 60-jährigen Amtszeit zunehmend Schwierigkeiten, die Barmittel gewinnbringend einzusetzen. Das Tempo der Aktienrückkäufe ist nun mit der Spitze unter Buffett zu Beginn des Jahrzehnts vergleichbar.











