PfadnavigationHomePolitikAuslandNahe GaspipelineDrohne mit „erheblicher“ Menge Sprengstoff explodiert an der Grenze zwischen Rumänien und BulgarienStand: 14:22 UhrSymbolbild, Brandenburg: Eine Abfangdrohne schleudert ein Netz zum Abfangen einer anderen Drohne herausQuelle: Michael Bahlo/dpaEs sollen nur 1000 Meter bis zu einer Gaspipeline gewesen sein: An der Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien ist eine Drohne explodiert. Es soll sich nicht um eine „Hobbydrohne“ gehandelt haben.Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist bulgarischen Angaben zufolge an der Grenze zwischen Rumänien und Bulgarien explodiert. „Die Drohne ist in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs Kardam zu Rumänien“ nahe dem Schwarzen Meer im Nordosten des Landes „in 1000 Metern Entfernung zur Verdichterstation der Transbalkan-Gaspipeline explodiert“, sagte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew am Samstag. Die Transbalkan-Pipeline verbindet die Türkei mit der Ukraine. Opfer gab es Radew zufolge nicht.Angaben zur Herkunft der Drohne machte der bulgarische Ministerpräsident zunächst nicht. Unklar war auch der Typ der Drohne. Es handele sich aber nicht um eine „Hobbydrohne“, sondern um eine „größere“.Die Menge an Sprengstoff, die die Drohne geladen hatte, sei „erheblich“. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt, fuhr Radew fort. Bulgarien ist ein Nato- und EU-Mitgliedstaat.In den vergangenen Monaten gab es wiederholt Vorfälle mit Drohnen in osteuropäischen Nato-Ländern, die die Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg unterstützen. Rumänien, das häufig mit Drohnenüberflügen konfrontiert ist, ordnete Ende Juli die Ausweisung eines Mitarbeiters der russischen Botschaft an.AFP/jm