Migrationskrise in Ceuta

EU fordert mehr Einsatz gegen Falschinformationen

Stand: 08.08.2026 • 10:58 Uhr

Zehntausende Menschen hatten vergangene Woche die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta überwunden. Falschinformationen in sozialen Netzwerken sollen den Andrang befeuert haben. Die EU-Kommission nimmt Meta und TikTok in die Pflicht.

Nach dem massenhaften Andrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat die EU-Kommission die Plattformen Meta und TikTok zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen Falschinformationen aufgefordert. Digitalkommissarin Henna Virkkunen gab den Tech-Unternehmen indirekt eine Mitschuld an der jüngsten Migrationskrise.