Quelle: dpa Sachsen

8. August 2026, 8:00 Uhr

Der sächsische GEW-Chef Burkhard Naumann warnt Frust und Abwanderung junger Lehrkräfte (Archivbild).

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht keine Voraussetzungen für einen guten Start ins neue Schuljahr. Gerade beim Lehrernachwuchs gebe es viel Frust, sagte GEW-Chef Burkhard Naumann der Deutschen Presse-Agentur. Referendare sollen künftig statt 12 Stunden pro Woche 14 Stunden im Unterricht zum Einsatz kommen. Das Kultusministerium verspricht sich davon eine Erhöhung der Kapazität um 150.000 Stunden und damit ein Mittel, den Unterrichtsausfall zu minimieren. Naumann rechnet durch die höhere Belastung im Referendariat mit mehr Abbrüchen.