Die Jobs von Wissensarbeiter:innen galten lange als sicher und angemessen bezahlt. Dazu zählen akademische Berufe wie Ärzt:innen, Ingenieur:innen, Anwält:innen und Redakteur:innen. Gerade diese Berufsgruppen sind vom KI-bedingten Wandel der Arbeitswelt allerdings besonders stark betroffen. So warnt beispielsweise Anthropic-Chef Dario Amodei seit Längerem, dass KI Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze vernichten und eine Arbeitslosenquote von 20 Prozent verursachen könnte. Aber auch diejenigen, die noch fest im Sattel sitzen und heute schon regelmäßig mit KI arbeiten, sind damit oft nicht zufriedener. Viele sehnen sich stattdessen nach einer Arbeitswelt ohne KI zurück.Anzeige
Einfluss von KI wird als negativ empfunden
Tools wie ChatGPT haben schon jetzt die Jobs vieler Menschen verändert. Eine aktuelle Studie von OpenAI hat mehr als 800.000 Nachrichten von Nutzer:innen untersucht, um herauszufinden, wie sich die Aufgabenbereiche bestimmter Berufsgruppen konkret verändern. Demnach erledigen vor allem Mitarbeiter:innen in kleineren Unternehmen zunehmend Tätigkeiten, die eigentlich nicht zu ihrem Berufsfeld gehören.
Besonders häufig zeige sich das im Kundenservice und bei Designer:innen, aber auch in den Bereichen HR, Marketing und Recht seien diese Tendenzen zu beobachten. Laut den Forscher:innen ist diese Verschiebung in den Daten schon sichtbar, noch bevor sie sich in Stellenanzeigen niederschlägt.Anzeige








