Man hat sich schon fast gewöhnt an das permanente Hauptstadt-Bashing. In den Kommentarspalten auf Facebook und X sowieso, aber auch aus prominentem Munde. Zu viel Müll, zu viele Menschen, nichts klappt und dann noch überall Baustellen – in unserem Stadtfragebogen regen sich Schauspielerinnen, Musiker und Influencer regelmäßig auf.Kein Wunder, dass auch die Schauspielerin Mariella Ahrens des Öfteren gefragt wird, warum sie die Stadt liebt. Die Antwort darauf gibt die 57-Jährige jetzt bei einem Gang über den Kurfürstendamm.
Die „Muddastadt“, wie sie Berlin im dazugehörigen Video auf ihren Social-Media-Kanälen bezeichnet, sei einfach anders. Sie schwenkt die Kamera auf einen Saxofon spielenden Straßenmusiker, auf jetzt im Sommer gut besuchte Café-Terrassen – das alles seien Gründe, warum sie die Stadt liebe.
Von Friedrichshain nach Charlottenburg
Man könne hier, wie in München oder Köln, „einfach auch echt eine schöne Zeit haben“, so Ahrens. „Man kann mitten in der City sein, auf den Straßen sitzen, man kann aber auch fünf Minuten fahren, dann ist man mitten im Wald, an den Seen. Das liebe ich einfach.“
Wer noch mal sage, Berlin sei nicht cool, dürfe sich gern an sie wenden, sagt die Tochter eines deutschen Computerspezialisten und einer bulgarischen Augenärztin. Sie nenne dann gern Plätze, an denen es schön sei. Nämlich: „Fast überall.“






