Das Leben in der Großstadt kann seinen Bewohnern viel abverlangen. Konfrontiert mit Endlos-Baustellen, Staus, Wohnungsknappheit und einem täglichen Miteinander, das hin und wieder mal zu wünschen übrig lässt, ist es ein ständiger Balanceakt zwischen unzähligen Möglichkeiten und latenter Überforderung.Auch die vielen Prominenten, die in Berlin leben und es oft so mühelos erscheinen lassen, sind davor nicht gefeit. Nach einigen Jahren in der Hauptstadt kehrt ihr nun Designer Harald Glööckler den Rücken. Ihn zieht es zurück in seine alte Heimat.

Harald Glööckler: „Immer lauter, hektischer, dreckiger“

So verbringt Glööckler aktuell den Sommer in seinem Anwesen im rheinland-pfälzischen Kirchheim an der Weinstraße, wie die Bild berichtet. Der Umzug markiert für den 61-jährigen Unternehmer nicht nur einen Wohnortwechsel, sondern auch einen bewussten Neuanfang nach der Trennung von seinem Ehemann. Hauptgrund seien dabei vor allem die damit verbundenen veränderten Lebensbedingungen: Der Berliner Trubel belaste ihn zunehmend.

„Ich habe in den Jahren in Berlin festgestellt, dass mir die Großstadt auf Dauer einfach nicht mehr guttut“, erklärt der Designer. „Alles kommt mir immer lauter vor, immer hektischer und leider auch immer dreckiger. Ich glaube, das ist auf Dauer nicht die richtige Umgebung, wenn man 100 Jahre alt werden möchte. Und seit Ikarus in mein Leben gekommen ist, habe ich noch einmal sehr stark hinterfragt, wie ich eigentlich leben möchte“ – Ikarus ist sein Hund.