Der deutsche Energiekonzern RWE vereinbart mit der US-Regierung, keine Windräder zu bauen. Dabei könnten die USA sie gut gebrauchen.
Die Trump-Regierung verfolgt konsequent eine Politik gegen erneuerbare Energien und setzt auf fossile Brennstoffe
Charlie Riedel/ap/dpa
RWE hat mit der Trump-Regierung eine Vereinbarung getroffen, seine Windkraftprojekte in den USA abzubrechen. Der Konzern gibt gegen 1,2 Milliarden Dollar seine drei Pachtverträge für Offshore-Standorte vor der US-Küste auf. Zudem gab er bekannt, stattdessen in fossile Brennstoffe in den USA zu investieren.
RWE verliert damit Ansprüche für Windkraftstandorte vor New York, Louisiana und Kalifornien. 2022 zahlte der Konzern bei einer Auktion, die von Trumps Vorgängerregierung unter dem Demokraten Joe Biden durchgeführt wurde, 1,1 Milliarden Dollar für seine Pacht in New York – die größte Auktion dieser Art jemals. Die Pachten in Louisiana und Kalifornien kosteten zusammen 163 Millionen Dollar, wie Reuters berichtet.










