Der Feldzug der Trump-Regierung gegen erneuerbare Energieformen geht weiter: Der deutsche Konzern RWE gibt mehrere in den USA geplante große Windkraftprojekte auf – gegen eine üppige Entschädigung.
06.08.2026, 18.47 Uhr
Windräder eines Offshore-Windparks von RWE in der Nordsee
Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer, doch die US-Regierung setzt unter Donald Trump ihren Kampf gegen erneuerbare Energieformen wie Solar- und Windenergie fort: Der deutsche Energiekonzern RWE gibt seine Pläne für Offshore-Windkraftprojekte in den USA auf. Das Unternehmen habe einen Vergleich mit dem US-Innenministerium geschlossen, »um Ansprüche gegen die US-Regierung beizulegen und ihre Offshore-Wind-Pachten vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückzugeben«, teilte der Konzern mit . Für diese Projekte würde man »in den USA auf absehbare Zeit« keine Genehmigung bekommen.
Der Vergleich sehe »Ausgleichszahlungen in Höhe von 1,22 Milliarden US-Dollar vor«, wie es weiter heißt. Den Angaben nach hatte das Unternehmen ursprünglich die Pachten von der US-Regierung erworben, um dort »Offshore-Windkapazitäten in US-Gewässern zu entwickeln«. Demnach steckte das Unternehmen selbst mehr als eine Milliarde Dollar in die Pacht der Gebiete sowie die Projektentwicklung.











