74 Prozent der Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befürchten, dass ein US-Technologieanbieter auf Druck der US-Regierung ihnen den Zugriff auf geschäftskritische Dienste sperren könnte. Somit liegt die Sorge vor einem sogenannten „Kill Switch“ in etwa auf dem Niveau von Ransomware und Cyberangriffen, wie aus einer Studie von Proton hervorgeht. Entsprechend berücksichtigen 56 Prozent der Befragten mittlerweile geopolitische Risiken bei der Einkaufsentscheidung.
Für die Mehrheit der Unternehmen hätte ein solcher Ausfall drastische Auswirkungen: Ganze 54 Prozent meinen, dass sie nach einem Arbeitstag die Dienstleistung und den Betrieb einstellen müssten, sollten sie keinen Zugriff auf kritische Dienste mehr haben. 29 Prozent der teilnehmenden großen Unternehmen erwarten einen Schaden von mehr als 100.000 Euro für einen einzigen Tag eines solchen IT-Ausfalls. Es handelt sich um eine Selbsteinschätzung der Befragten, keine Messung. Gleichfalls berichten 86 Prozent von mindestens einer Störung bei einem benötigten Dienst, allerdings aus klassischen Gründen wie Cyberangriffe oder Störungen beim Provider, nicht aufgrund staatlicher Interventionen.
Eingeschränkt vorbereitet auf den Ernstfall








