Das vom Sturm geschädigte Waldgebiet oberhalb von Rathen entwickelt sich immer mehr zur Wanderregion für Politiker. Nachdem letzten Samstag, einen Tag, nachdem ein Wirbelsturm durch den Wald oberhalb des beliebten Kurortes in der Sächsischen Schweiz gezogen war, schon Ministerpräsident Kretschmer, Innenminister Schuster und auch Landwirtschaftsminister von Breitenbuch vor Ort waren, machte Barbara Klepsch heute Mittag das Quartett voll.Sie ist Sachsens Tourismusministerin, wie ihre Kabinettskollegen auch bei der CDU, und kam am Freitag persönlich zur Wiedereröffnung des Basteiwegs nach Rathen. Dieser wichtige Wanderweg führt aus dem Ort zu besagter Bastei und war seit der Verwüstung vor einer Woche gesperrt. Auf dem Basteiweg kam auch ein 28-Jähriger Mann beim Wandern ums Leben - er wurde von einem Baum erschlagen. Daran erinnert heute nichts. Die genaue Stelle ist nicht mehr erkennbar, sie wird auch nicht markiert, so die Nationalparkverwaltung auf OAZ-Anfrage.
Bastei-Brücke wieder offen
So ist der Zugang zur weltberühmten Bastei, einem Felsen nebst historischer Sandsteinbrücke, die jährlich von über einer Million Touristen besucht wird, wieder frei. „Wir haben alle Anstrengungen in das zentrale 1,2 km lange Wegestück gesteckt, waren mit vier Waldarbeitern und einem Nationalpark-Ranger hier die ganze Woche im Einsatz“, erklärt Nationalparksprecher Hanspeter Mayr zur OAZ.













