Angriffe auf Frachter im Schwarzen Meer lassen die Exporte der weltweit führenden Getreideexporteure Russland und Ukraine einbrechen. Die Folgen sind enorm.
Oblast Charkiw: Weizenernte im fünften Kriegssommer
Andrii Marienko/ap/dpa
Die Lage im Schwarzen Meer wird immer dramatischer: Gegenseitige Drohnen- und Seedrohnen-Angriffe haben die Exporte Russlands und der Ukraine über das Binnenmeer stark eingeschränkt. So tragen sie zu erheblichen Ausfuhr- und Einnahmeverlusten bei und haben den Weizenpreis weltweit jetzt schon auf ein Zweijahreshoch getrieben.
Zuletzt war am Donnerstag 21 Seemeilen (39 Kilometer) vom ukrainischen Hafen Odessa der für die Hamburger Reederei Johann M. K. Blumenthal GmbH & Co. KG fahrende Schüttgutfrachter „Emil“ von russischen Drohnen getroffen worden und in Brand geraten. Die elfköpfige Besatzung musste von Bord des 292 Meter langen, unter der Flagge Liberias fahrenden, zuletzt manövrierunfähigen Schiffs gebracht werden. Am Freitagmorgen teilte die russische Armee mit, weitere 3 für die Ukraine fahrende Schiffe angegriffen zu haben.












