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Ceuta-Krise: Spanien stellt Italien Ultimatum: Grenzkontrollen beenden Angesichts der Migrationskrise in Ceuta hatte Rom vorübergehend das Schengen-Abkommen mit Madrid ausgesetzt. Nun fordert Spanien ein Ende der Grenzkontrollen – und droht mit Gegenmaßnahmen.

Pedro Sanchez und Giorgia Meloni Foto: IMAGO/Anadolu AgencyMadrid. Spanien hat Italiens rechte Regierung Medienberichten zufolge ultimativ zur Beendigung der wegen der Ceuta-Krise eingeführten Grenzkontrollen aufgefordert. „Sollte sie dies bis Sonntag, den 9. August, nicht tun, sieht sich Spanien gezwungen, verhältnismäßige Maßnahmen zum Schutz der Interessen und der Würde seiner Bürger zu ergreifen“, zitierte der staatliche spanische TV-Sender RTVE wie auch andere spanische Medien aus einer offiziellen Mitteilung der Regierung in Madrid. Die Grenzkontrollen sind nach spanischer Auffassung unfair, den Interessen der EU zuwiderlaufend und diskriminierend gegenüber der eigenen Bevölkerung. Zunächst wurde keine Reaktion der Regierung in Rom bekannt.Italien hatte das Schengen-Abkommen über den freien Personenverkehr in der EU gegenüber Spanien seit vergangenem Samstag angesichts der Migrationskrise in Spaniens Nordafrika-Exklave Ceuta ausgesetzt. Vorübergehend hatten rund 72.000 Menschen von Marokko aus Ceuta erreicht.Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete den Schritt als „außergewöhnliche Maßnahme“, die ergriffen worden sei, „um die nationale Sicherheit zu gewährleisten und mögliche Auswirkungen für unser Land zu verhindern“. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt