Die polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat im Mai dieses Jahres auf einer Konferenz zugegeben, dass Künstliche Intelligenz Teil ihres Arbeitsprozesses sei. Spätestens seither sehen sich viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller gezwungen, sich zu positionieren. Sag, wie hältst du es mit der KI? Die einen sehen darin ein Werkzeug, um die eigenen Gedanken zu sortieren, die anderen sehen die Kreativität unterdrückt. Schließlich lebe die Literatur von allem, was eine KI per Code umgeht: Mehrdeutigkeit, Eigenwilligkeit, Unberechenbarkeit.
Künstliche Intelligenz in der Literatur: Leser erkennen kaum Unterschied
Olga Tokarczuk nutzt KI im Schreibprozess. Studie zeigt, Leser bewerten KI-Texte teils besser als menschliche. KI-Texte wirken flüssig und zugänglich, Leser gewöhnen sich an Mittelmaß.













