Binnen Sekunden spuckt künstliche Intelligenz Reden, Gedichte oder Kommentare aus. Dem Bestsellerautor Florian Illies bereitet das offenbar keine Sorgen. Er verweist stattdessen auf all die Unzulänglichkeiten der KI.

06.08.2026, 03.19 Uhr

Florian Illies (Ende Mai in Berlin): »Aber wer so schnell schreibt wie die KI, der kann nicht am Leben sein«

Der Autor Florian Illies, 55, wirbt für Mitleid mit künstlicher Intelligenz. »Ihr fehlt das Zweifeln, ihr fehlt das Zögern, ihr fehlt das Scheitern, ihr fehlt die Erfahrung«, schreibt er in einem Essay in der Wochenzeitung »Die Zeit«. Ihr fehle, »dass ihre Texte durch einen Körper gegangen sind, durch eine Seele, nicht nur durch eine Datenleitung«. Illies fragt: »Ist es nicht tröstlich, dass genau dies den Maschinen immer fehlen wird? Wir sollten anfangen, sie dafür zu bemitleiden.«

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