PfadnavigationHomePanoramaSie galt als vermisstDreijähriges Mädchen ist laut Obduktion ertrunkenStand: 12:14 UhrLesedauer: 2 MinutenNach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit Mittwoch vermisste Dreijährige aus dem schleswig-holsteinischen Preetz tot aufgefunden worden.Nach einer großen Suchaktion wurde die dreijährige Bella tot auf dem Grundstück ihrer Eltern gefunden. Laut Obduktion ertrank das Kind, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.Bei dem toten Kleinkind in einem Garten in Preetz bei Kiel handelt es sich um die vermisste Bella. Die Obduktion habe ergeben, dass das dreijährige Mädchen durch Ertrinken gestorben sei. Das berichtet die „Bild“-Zeitung mit Verweis auf eine Anfrage an Oberstaatsanwalt Michael Bimler. Zudem gebe es keinerlei Anhaltspunkte auf eine Gewalttat.Das Kind wurde am Donnerstag in einer poolähnlichen Anlage entdeckt. Die Anlage befindet sich dpa zufolge auf dem Grundstück der Eltern, die ihr Kind zuvor als vermisst gemeldet hatten. Große SuchaktionDie Eltern hatten ihr Kind am Mittwoch als verschwunden gemeldet. Zahlreiche Polizisten, Feuerwehrleute und Anwohner suchten bis zum frühen Donnerstagmorgen vergeblich nach dem Kind. Auch ein Hubschrauber und Drohnen unterstützten die Suche. Das Mädchen war nach Angaben der Polizei autistisch sowie seh- und höreingeschränkt.Lesen Sie auchUm 7 Uhr setzten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel und der Bereitschaftspolizei aus Eutin die Suche fort. Gegen 9.30 Uhr fanden sie das tote Kind. Zur genauen Zahl der eingesetzten Kräfte äußerte sich die Polizei nicht. Neben den verfügbaren Kräften der Polizeidirektion Kiel waren jedoch auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Preetz und Klausdorf sowie die Diensthundestaffel aus Eutin beteiligt.Erinnerungen an ArianDie Suche weckte Erinnerungen an den Fall des sechsjährigen Arian aus Bremervörde (Niedersachsen), der im April 2024 aus seinem Zuhause verschwand. Zeitweise waren bis zu 1200 Helfer beteiligt – sie durchkämmten Dörfer, Wiesen und Wälder, auch ein Fluss wurde abgesucht. Die Einsatzkräfte suchten auch mit Hunden nach dem Jungen, mit Pferden, Helikoptern, Drohnen, Wildtierkameras, einem Tornado-Flieger, Booten und Tauchausrüstung.Lesen Sie auchAuch Arians Fall ging tragisch aus. Zwei Monate später, im Juni, fand ein Landwirt beim Mähen einer Wiese in Estorf im Landkreis Stade die Leiche des Kindes. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.dpa/AFP/ll/nw/lay