Der Wasserverbrauch in München sollte im August auch ohne Verbote um etwa zehn Prozent zurückgehen. Damit rechnen die Stadtwerke München aufgrund ihrer Erfahrungswerte aus 2024 und 2025. In den beiden Jahren flossen im Juni und Juli durchschnittlich etwa 330 Millionen Liter pro Tag in die Stadt. Im August lag der Wert wegen der vielen Urlauber, die München in den Ferien verließen, jeweils bei etwa 300 Millionen Litern.Auf Basis dieser Prognose beschloss die Stadt, die Verbote für das Bewässern von Gärten, das private Waschen von Autos oder das Befüllen von Pools über den 1. August hinaus nicht zu verlängern. Die entsprechende Allgemeinverfügung galt vom 14. Juli an. Grund war der hohe Verbrauch während der extremen Hitzewelle, der wegen der Trockenheit im vergangenen und diesem Jahr die Reserven über Gebühr belastete.An Spitzentagen verzeichneten die Stadtwerke einen Wert von bis zu 400 Millionen Liter. Mit den massiven Einschränkungen vom 14. Juli an gelang es, den täglichen Verbrauch im Juli auf durchschnittlich 340 Millionen Liter zu drücken. Eine ähnliche Zahl verzeichneten die Stadtwerke auch im Juni.Für Anfang August gibt es bisher nur einen Wert, der laut der Stadtwerke aber nicht sonderlich belastbar ist. Die ersten drei Tage, von denen einer noch vom Verbot betroffen war, kamen auf einen Schnitt von 330 Millionen Liter. Allerdings hängt der Verbrauch auch stark vom jeweiligen Wochentag, der Temperatur und dem Niederschlag ab. Eine Tendenz lasse sich aus so einem kurzen Zeitraum nicht serös ablesen, sagte ein Sprecher. An einzelnen Tagen könne es durchaus noch nach oben geben, in Summe gingen die Stadtwerke aber „von einer abnehmenden Tendenz“ aus.
Trockenheit: Münchner haben erfolgreich Wasser gespart
Nach der Allgemeinverfügung sank der Tagesverbrauch von teils 400 auf 340 Millionen Liter. Für den Ferienmonat August rechnet die Stadt mit einem natürlichen Rückgang.






