Es zirpt, sirrt und schwirrt jetzt wieder (fast) überall in Berlin: Grashüpfer und Heuschrecken sind in der Hauptstadt fast überall anzutreffen. Dem hohen Anteil an Grünflächen, Brachen und Naturschutzgebieten sei dank, wurden im Stadtgebiet bereits über 60 verschiedene Heuschreckenarten nachgewiesen.Auch für Gartenbesitzer sind die typischen Zirpgeräusche, die an lauen Abenden durch die offene Terrassentür dringen, ein untrügliches Zeichen: Der Sommer ist da.
Doch Gärtner können aus dem Vorkommen von Grashüpfern noch etwas anderes ableiten. Denn die lautstarken Insekten sind durchaus wählerisch und geben nur dort ihr Konzert, wo das Wechselspiel zwischen Pflanzen, Boden und anderen Lebewesen stimmt.
Grashüpfer oder Heupferde können durch geöffnete Fenster oder Balkontüren auch in die Wohnung gelangen. Nachts werden sie vom Licht angelockt. Aber keine Sorge: Sie sind harmlos, beißen nicht und übertragen keine Krankheiten. Stülpen Sie einfach ein Glas oder einen Becher über das Tier und bringen es vorsichtig ins Freie.
Heuschrecken im Garten sind ein gutes Zeichen
Laut Uni Würzburg gibt es über 80 Heuschreckenarten in Deutschland. Zoologen weisen darauf hin, dass Heuschrecken für viele Wiesen-Ökosysteme sehr wichtig seien: Die Insekten sind eine bedeutsame Nahrungsquelle für Vögel.








