Am Vorabend seines 134. Geburtstags hörte der Fußballzweitligist Hertha BSC auf, eine Anomalie der ersten und zweiten Liga zu sein. Denn am 24. Juli begab es sich doch noch, dass ein externer Transfer zustande kam. Oluwaseun Adewumi, österreichischer U-21-Nationalspieler vom englischen Zweitligisten FC Burnley, zuletzt an Cercle Brügge verliehen, kam nach Berlin. Zum Saisonauftakt am Freitag beim VfL Bochum wird er noch nicht so weit sein, von Anfang an helfen zu können, sagte Trainer Stefan Leitl. Aber ein guter Junge sei Adewumi schon, nicht nur charakterlich, sondern fußballerisch. Was die Personalie verrät? Womöglich, dass gerade eine neue Hertha entsteht. Eine, die das Vabanque durch Fantasie ersetzt. Und am Ende – ebenfalls womöglich – die Angst vertreibt, die in den der Hertha zugeneigten Kreisen der Stadt grassierte.