Das Bundesland am Meer hat eine neue Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vorgestellt. Der Umweltminister fordert mehr Hilfe vom Bund.
Klimakrise im hohen Norden: Starkregen hat in Kiel 2021 für überflutete Straßen gesorgt
Frank Molter/dpa
Trockenheit, Hitze und Starkregen nehmen zu. Wie müssen Städte, Wälder und Gewässer gestaltet sein, um rasche Wetterwechsel und steigende Temperaturen auszuhalten? Das Land Schleswig-Holstein hat dazu eine „Klimaanpassungsstrategie“ vorgestellt. Das 200 Seiten starke Papier zeigt vor allem eines: Der Schutz vor den Folgen der Überhitzung wird aufwendig und teuer.
Die Erderwärmung zu stoppen, bleibe „Priorität Nummer eins“, sagte Umwelt- und Küstenschutzminister Tobias Goldschmidt (Grüne) bei der Vorstellung der Klimaanpassungsstrategie in Kiel. Aber er forderte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa eine doppelte Kraftanstrengung: „Einerseits Emissionen weiter konsequent reduzieren. Und uns andererseits anzupassen, an die Veränderungen, die schon da sind.“







