Magdeburg (dpa) - Sachsen-Anhalts Regierungschef und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sieht im Fall einer Wahl zum Ministerpräsidenten keine Abweichler in den eigenen Reihen. „Nein, ich sehe diese Gefahr nicht. Und ich sage es noch einmal ganz klar: Ich werde mich nicht von irgendjemandem abhängig machen. Weder von der AfD noch von der Linken noch von jemand anderem“, sagte er dem Nachrichtenportal t-online. Schulze wollte auch nicht über eine mögliche Minderheitsregierung und potenzielle Mehrheitsbeschaffer spekulieren. „Wir sind jetzt im Wahlkampf. Es geht jetzt um die Frage: Sven Schulze oder die AfD. Das ist im Moment unser Thema. Nicht Spekulationen über mögliche Regierungen.“Auf die Frage, ob sein Vorgänger Reiner Haseloff das Amt nicht zu spät übergeben habe, sagte Schulze mit Blick auf seine SPD-Amtskollegin in Mecklenburg-Vorpommern: „Manuela Schwesig ist natürlich länger im Amt. Sie hatte mehr Möglichkeiten, sich zu profilieren. Die Zeit hatte ich nicht. Aber wir müssen nach vorn schauen, nicht zurück.“© dpa-infocom, dpa:260807-930-495936/1