Stand: 06.08.2026 • 20:09 Uhr

Die Bundesanwaltschaft hat im Fall der Drohne am Flughafen Leipzig/Halle die Ermittlungen an sich gezogen. Es handele sich um einen "schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland", hieß es.

Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen der besonderen Bedeutung des Falls übernommen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, teilte die Karlsruher Behörde mit.

Versuchter Angriff auf Transport- und Logistikinfrastruktur

Es lägen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass am Dienstagabend auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle mittels einer Drohne eine Explosion verursacht werden sollte, hieß es weiter. "Hierzu waren an der Drohne professioneller Sprengstoff und ein Zünder angebracht worden." Zudem sei eine Frachtmaschine im erweiterten Bereich des Flughafens in der Luft mutmaßlich mit einer weiteren Drohne kollidiert.