Und jetzt? Bitte kein Kompetenzgerangel zwischen Zuständigkeiten, kein hektisches Freigeben von Kompetenzen. Aber vor allem bitte: keine Panik!
Ein Spezialist der Polizei entfernt einen Sprengsatz auf dem Flughafen Leipzig/Halle am 5. August
EHL Media/imago
E inen besseren Zeitpunkt hätte es vermutlich kaum geben können. Die Republik kämpft müde gegen die Hitze, endlich sind im ganzen Land Sommerferien. Und ausgerechnet jetzt wird eine Drohne mit Sprengsatz auf dem Leipziger Flughafen gefunden. Da muss sogar der Innenminister seinen Italien-Urlaub unterbrechen.
Alexander Dobrindt greift gleich tief in den politischen Phrasenkasten und spricht von einem „hybriden Anschlagsszenario“. Ja, der Fall ist ernst zu nehmen, und ja, es ist ein Glück, dass der Sprengsatz nicht hochging. Dobrindts Gerede von den „fremden Mächten“, die vermutlich dahinterstecken könnten, sorgt aber nicht wirklich für einen rationalen Umgang mit dem Flugobjekt, auf dem Territorium einer kritischen Infrastruktur.










