Ein 68-Jähriger soll Frauen betäubt, vergewaltigt und dabei gefilmt haben. Vor Gericht räumt er die Taten ein, doch noch sind gar nicht alle angeklagt.
Prozessauftakt am Berliner Landgericht
Soeren Stache/dpa
Frank S. habe gefasst gewirkt, als die Polizei an einem Märzmorgen bei ihm vor der Tür stand. Mit einer Hundertschaft waren die Beamten um 6 Uhr morgens vor der Wohnung des nun Angeklagten angerückt, erzählt der leitende Polizeibeamte während des Prozessauftakts am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht.
„Er saß am Rechner, als wir in die Wohnung kamen.“ Der Polizist habe dem Angeklagten dann Inhalte aus den Ermittlungsakten vorgelegt: Fotos einer schlafenden oder bewusstlosen Frau. Darauf ist auch eine Hand zu sehen, die an ihr eine sexualisierte Handlung vollzieht. Frank S. habe sofort bestätigt, dass das seine Hand auf dem Foto ist, erzählt der Polizist. „Es war, als ob er damit sagen würde: ‚Jetzt wurde ich erwischt‘“, schildert es der Polizist im Gericht.












