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DoorDash-Aktie: Kein KI-Opfer Nach dem herben Kursrückschlag bietet die Aktie des führenden US-Lieferdienstes wieder eine lukrative Einstiegschance.
Fahrrad-Kurier von DoorDash in Sydney Foto: imago imagesDoorDash hält einen Anteil von zwei Drittel am Markt für Essenslieferungen in den USA und baut die Position kontinuierlich aus. Auf dem Heimatmarkt wuchs das Geschäft zuletzt mit einer Jahresrate von 33 Prozent. Die Wachstumsrate beim europäischen Marktführer Deliveroo, den DoorDash im Oktober 2025 für 2,9 Milliarden Pfund Sterling in Cash gekauft hat, beschleunigte sich auf 20 Prozent. 2022 hatte DoorDash via Aktientausch bereits den finnischen Lieferservice Wolt übernommen.Treue KundenSeinen Lieferservice weitet DoorDash jetzt aus auf Lebensmittel und den Einzelhandel. Das stärkt die Kundenbindung zusätzlich. Bestandskunden bleiben und bestellen mehr. Etwa 60 Prozent der Bestellungen kommt von den Top 20 Prozent der bisherigen Abonnenten. Kunden lassen sich so mit personalisierter Werbung besser ansprechen.Entsprechend erfolgreich entwickeln auch die Werbeeinnahmen. Sie erreichen inzwischen 1,5 Prozent des Bruttowarenwerts (Gross Merchandise Value, GMV). Dieser knackte 2025 erstmals die Marke von 100 Milliarden Dollar.Die Börse sorgte sich in den vergangenen Monaten über die drohende Disintermediation digitaler Unternehmen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Die DoorDash-Aktie hat gemessen am Rekordhoch vom Oktober 2025 zeitweise 50 Prozent verloren. Das sollte sich in der Rückschau als Übertreibung erweisen. Andererseits bietet der Rückschlag eine lukrative Einstiegschance.Gesunde WerteTatsache ist: DoorDash profitiert weiter von klassischen Skalierungs- und Netzwerkeffekten. Um erfolgreich zu sein, braucht es dafür vor allem mehr Restaurants und mehr Kunden. DoorDash investiert derzeit fast 500 Millionen Dollar in seine Technologieplattform und setzt KI ein, um den Umsatz zu steigern und die Kosten zu senken. Die Kosten für die Auslieferung einer Bestellung sind heute beispielsweise vier Dollar niedriger als vor sechs Jahren.Lieferdienst Uber stoppt Expansion von Essenslieferdienst in Europa Trotz der milliardenschweren Übernahme von Deliveroo sitzt DoorDash noch auf einem komfortablen Netto-Cash-Polster von mehr als drei Milliarden Dollar. Seit 2020 verbrennt das Plattformunternehmen kein Geld mehr und erzielt positive, steigende freie Mittelzuflüsse. In diesem Jahr rechnen Analysten mit umgerechnet drei Milliarden Dollar, im nächsten Jahr mit 4,3 Milliarden Dollar. Gemessen am aktuellen Unternehmenswert errechnet sich daraus eine Free-Cashflow-Rendite von mehr als fünf Prozent. Zum Vergleich: Delivery Hero käme dann, wenn alles nach Plan läuft, auf etwa zwei Prozent.Bei Kursen von 125 Euro hat sich seit Ende März ein tragfähiger charttechnischer Boden ausgebildet. Der gleitende Kursdurchschnitt der vergangenen 200 Handelstage, der den langfristigen Trend anzeigt, hat inzwischen wieder nach oben gedreht. Mutige Anleger ordern. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick









