Der US-Konzern Palantir zahlt nur ein Zehntel der Steuern, die die globale Mindeststeuer verlangt. Das zeigt ein neuer Gewerkschaftsbericht.
Alex Karp, Gründer und CEO von Palantir
Brendan McDermid/reuters
Sechs Verfilmungen der Herr-der-Ringe-Reihe könnte Palantir mit seinem Gewinn im Jahr 2025 produzieren. Auf diesen Profit hat das Tech-Unternehmen weltweit nur etwa 21,7 Millionen US-Dollar Steuern gezahlt – da springt gerade mal ein Zehntel einer Verfilmung bei heraus. Der Konzern, der nach einer magischen Kugel aus den Tolkien-Büchern benannt ist, zahlt wenig Steuern.
Das geht aus einem Bericht der European Public Service Union (EPSU) hervor. Der Gewerkschaftsverband setzt sich gegen Steuervermeidung und die Auslagerung öffentlicher Dienstleistungen ein. Nun veröffentlicht er in Zusammenarbeit mit dem Center for International Corporate Tax Accountability and Research einen Bericht, der der taz im Vorhinein vorlag. Er legt offen, wie Palantir global Steuern vermeidet.











