Das Geschäft der für ihre Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden bekannten Datenanalyse-Firma Palantir ist im vergangenen Quartal rasant gewachsen. Das KI-Unternehmen konnte den Umsatz im Jahresvergleich mit einem Plus von 93 Prozent fast verdoppeln. Mit Erlösen von knapp 1,94 Milliarden Dollar übertraf Palantir deutlich die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt eher mit 1,8 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Allein binnen drei Monaten wuchs der Umsatz um rund ein Fünftel.
Palantir ist auf die Auswertung großer Datenmengen spezialisiert und liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militär-Informationen analysiert werden.
Palantir-Chef teilt gegen KI-Vorreiter ausFirmenchef Alex Karp nutzt den geschäftlichen Rückenwind, um Palantir als Gegengewicht zu den führenden KI-Entwicklern wie OpenAI und Anthropic zu positionieren. Palantir ist laut Karp ein wichtiger Mittelsmann, um bei der Anwendung deren KI-Software die volle Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten – und bei Bedarf auch zwischen Anbietern künstlicher Intelligenz wechseln zu können.
Anthropic wächst derweil schneller als jedes Unternehmen der Wirtschaftsgeschichte. In einigen Kennzahlen schafft es das KI-Labor sogar, OpenAI zu überholen. Gleichzeitig kommen immer bessere KI-Anbieter aus Asien auf den Markt. Das manager magazin hat die wichtigsten Kennzahlen der KI-Rivalen analysiert. Aktie steigt deutlichDie großen KI-Labore bestreiten stets, Kundendaten zum Training ihrer KI-Modelle zu nutzen. In einer Videokonferenz mit Analysten sagte Karp aber dennoch, Unternehmen zahlten Geld dafür, damit ihr Wissen in KI-Modelle eingebracht werde, sodass damit ein konkurrierendes Geschäft aufgebaut werden könne.










