Die Linken-Bundesvorsitzende erklärt die Enteignung von Immobilienkonzernen zur Bedingung für die Regierungsbeteiligung in Berlin. Das sieht die SPD anders.
Mieten deckeln ist okay: Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl, hängt am 2. August Wahlplakate auf
Christoph Soeder/picture alliance/dpa
AFP | Der Spitzenkandidat der SPD zur Abgeordnetenhauswahl, Steffen Krach, will in keine Koalition eintreten, die Enteignungen zur Bedingung macht. „Wenn das die rote Linie ist für die Linkspartei, dann müssen sie gucken, mit welcher Koalition sie das umsetzen wollen – mit der SPD jedenfalls nicht“, sagte Krach am Donnerstag dem Magazin Stern.
Zuvor hatte Ines Schwerdtner, die Bundesvorsitzende der Linken, die Enteignung von Immobilienkonzernen zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung in Berlin erklärt. „Das ist für uns ganz klar: Es wird mit der Berliner Linken in der Regierung vergesellschaftet werden“, sagte sie im Podcast „5-Minuten-Talk“ des Stern. „Das ist für uns gar keine Frage. Das kann ich Ihnen sehr sicher sagen.“












