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Kommentar: Wie lange will Deutschland noch wehrlos bleiben im hybriden Krieg? Das Gesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen ist sei März in Kraft, doch über Flughäfen können unbehelligt mit Sprengstoff bestückte Drohnen kreisen. Verliert Deutschland das Wettrüsten?

Frachtmaschinen des Typs Antonow An-124 auf dem Flughafen Leipzig: Stolz der ukrainischen Flugzeugindustrie. Foto: Hendrik Schmidt/dpaBerlin. Wenn der Bundesinnenminister seinen Italien-Urlaub unterbricht, dann muss etwas Außergewöhnliches passiert sein. In der Tat: Eine Drohne, die mit Sprengstoff beladen über einem deutschen Flughafen kreist – das ist „eine neue Gefahrenqualität“, wie Alexander Dobrindt richtig sagt. Schon unbewaffnete Drohnen – bewusst oder unbewusst in die Einflugschneisen gesteuert – stellen eine Gefahr für den Flugverkehr dar. Jetzt auch noch mit Sprengsatz?Hier handelt es sich offenbar um eine neue Dimension des Staatsterrorismus und der Verdacht fällt auf Russland, auch wenn noch in alle Richtungen ermittelt wird. Doch wenn Dobrindt andeutet, dass „fremde Mächte“ ihre Hand im Spiel haben könnten – wer sollte das anders sein als der Herrscher im Kreml?Die Indizien sprechen für sich. Die noch zu Sowjetzeiten gebaute Antonow An-124, in deren Nähe die Drohne gefunden sein soll, ist der Stolz der ukrainischen Flugzeugindustrie. Auch die Bundeswehr hat die Maschine ab und zu gechartert, um große Lasten zu transportieren. Hätte die Drohne sie getroffen, wäre das also gewissermaßen nicht nur ein Schlag gegen die Ukraine gewesen, sondern auch gegen die Nato. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt