Ein ausgedientes Raketenteil von Elon Musks SpaceX soll auf dem Mond aufgeschlagen sein. Der hat schon ganz andere Sachen mitgemacht.

Noch ’ne Runde: Kommerz, Kernkraft, Kontamination

Anuwar Hazarika/imago

Am Mittwochmorgen mitteleuropäischer Zeit bekam der Mond ziemlich wahrscheinlich Besuch. Der Gast wog 3,9 Tonnen, war 12 Meter lang und kam mit 8.700 Kilometern pro Stunde: die ausgediente Oberstufe einer Rakete von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX.

Im Januar 2025 hatte SpaceX zwei kommerzielle Landefähren auf den Weg gebracht. Danach trieb sie anderthalb Jahre auf einer mondkreuzenden Umlaufbahn um die Erde. Eingeschlagen sein soll sie nun in der zerklüfteten Gegend zwischen den Kratern Einstein und Bell, am Westrand des sichtbaren Mondes. Die Bestätigung durch eine Sonde wird in den nächsten Stunden bis Tagen erwartet, gilt unter Experten aber als Formalität.