Stand: 05.08.2026 • 19:29 Uhr
Seit US-Präsident Trump das Hilfsprogramm USAID eingestellt hat, zeigen sich weltweit die Folgen. In Nepal fallen dadurch viele HIV-Präventionsprogramme weg. Die Konsequenzen sind in mehrerlei Hinsicht schockierend.
Erst hat sie Menschen am Rande der Gesellschaft geholfen, sich vor der Infektion mit HIV zu schützen - jetzt ist Rubi Lama selbst dieser Gefahr ausgesetzt. Denn seit dem Ende der finanziellen Hilfen von USAID sind in vielen Hilfsorganisationen weltweit Stellen gestrichen worden. Allein in Nepal waren schätzungsweise 35.000 Menschen im humanitären Sektor beschäftigt.
Gerade Transmenschen wie Rubi Lama bleibt in dem südasiatischen Land kaum eine andere Wahl, als sich zu prostituieren. Einer Reporterin der Nachrichtenagentur AP erzählt sie, wie sie und viele andere nachts an einer Schnellstraße stehen, um ihre sexuellen Dienstleistungen anzubieten: "In jener ersten Nacht, als ich dort war und es mit Kunden zu tun hatte, die auf mich zukamen, hatte ich Angst. Ich war nervös und unsicher, was ich sagen und wie ich es sagen sollte", sagt Lama.
Sie erzählt, wie berauschte Gruppen von Männern sie umzingeln, aggressiv mit ihnen handeln und sie dann mitnehmen, um im Dschungel oder einem Industriegebiet Sex zu haben, viele berichten von Gewalt und Übergriffen. Sie sind oft ungeschützt, in jeder Hinsicht.






