Maschinenfahrer Max (21) und Abelina (20) sind an diesem Mittwochnachmittag auf dem Weg in die Türkei. „Wir haben es gleich heute früh erfahren. Ich dachte mir, irgendwas ist in Leipzig los“, sagt Max. Und er ergänzt: „Ich hatte natürlich Angst, dass der Flug nicht stattfindet.“
Planmäßig verlaufender Betrieb
Seine Freundin Abelina zweifelte, ob es überhaupt Sinn ergebe, nach Leipzig zu fahren, oder ob man gleich nach Frankfurt müsse. „Aber Max meinte, los, wir fahren jetzt nach Leipzig“, so die Auszubildende. Hier haben die beiden auch Bekannte, bei denen sie übernachten könnten. Ihr Flieger geht planmäßig um 17.30 Uhr, und Stand jetzt sieht es so aus, als ob es auch dabei bleibt.
Die Flughafensprecherin betont, dass der Flugbetrieb seit dem Morgen planmäßig läuft. Betroffen von dem Drohnenfund war am Dienstagabend lediglich ein Urlauberflieger, der über Nürnberg umgeleitet wurde und erst am frühen Mittwochmorgen in Leipzig eintraf. Und so zeigt ein Blick, dass bei den Flügen alles weitgehend nach Plan läuft. Insgesamt 20 Ankünfte und 20 Abflüge meldet die Informationstafel für den Mittwoch.
Max und Abelina starten von Leipzig aus in ihren Türkei-Urlaub.










