Über zwei Stunden ist der Flughafen in Leipzig gesperrt. Die sächsische Behörde für Extremismus und Terror ermittelt mit der Generalstaatsanwaltschaft Dresden.

Spurensuche statt Flugbetrieb: Ermittler arbeiten am Flughafen Leipzig/Halle

Axel Schmidt/reuters

Ein Mitarbeiter des Leipziger Flughafens hat dort am frühen Mittwochmorgen eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entdeckt. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden auf Anfrage der taz mitteilte, wurde der Zünder des Geräts von Polizeibeamten entschärft. Menschen wurden bei dem Vorfall keine verletzt. Für Fragen sorgt unterdessen, dass ein Frachtflugzeug, das auf der Landebahn des Leipziger Flughafens nicht landen konnte, nach einem Durchstartmanöver in der Luft mit einem bislang unbekannten Objekt zusammenstieß – ob es sich hierbei auch um eine Drohne handelte, war zunächst unklar.

Das Flugzeug landete nach seiner Umleitung auf dem Flughafen Hannover, dort konnten nach Behördenangaben leichte Beschädigungen an der Maschine festgestellt werden. Laut dem Innenministerium in Berlin war der Flughafen Leipzig/Halle ab etwa 2 Uhr nachts für zwei Stunden gesperrt. Inzwischen läuft der Betrieb dort wieder.