Buttergelb, Kobalt- oder Aquablau: Die lebendigen und ausdrucksstarken Trendfarben des Sommers scheinen dafür prädestiniert, sich auch auf unseren Nagelbetten wiederzufinden und frischen Wind in den Alltag zu bringen.Tatsächlich sind Nägel längst mehr als nur ein gepflegtes Detail. Sie werden zunehmend als Teil des Outfits verstanden und bieten Raum für Selbstausdruck. Chrome- und Cat-Eye-Effekte, 3D-Elemente, Steinchen oder metallische Details verwandeln die Maniküre in ein modisches Accessoire.

Natürliche Nägel: Weniger ist mehr

Allerdings tut sich parallel ein Trend auf, der zu diesem farbenfrohen Ansatz im Kontrast steht. Die Rede ist von den sogenannten Naked Nails, also den nackten Nägeln. Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier sei schlicht gar nichts passiert – als wären die Finger einfach in ihrem natürlichen Zustand belassen worden. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es sich hierbei um die verfeinerte, durchdachte oder schlicht bessere Version der „Nicht-Maniküre“ handelt.

„I believe in manicures“ – „Ich glaube an Maniküren“ – soll Audrey Hepburn einst gesagt haben. Gemeint war damit die Idee, dass gepflegte Hände Teil eines stimmigen Erscheinungsbildes sind. Genau daran knüpfen die „Naked Nails“ an: Sie verzichten auf laute Farben und aufwendige Designs, ohne den Anspruch an eine sorgfältige Maniküre aufzugeben.