StartseiteMeinungKommentare Kommentar: Unicredit sollte im Endspiel um Commerzbank auf Harmonie setzen Die Frankfurter Großbank hat im Übernahmekampf vieles richtig gemacht und trotzdem verloren. Jetzt muss Unicredit-Chef Orcel Klugheit und Besonnenheit beweisen.

Commerzbank-Chefin Orlopp, Unicredit-Chef Orcel: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Commerzbank italienisch wird. Foto: dpa, BloombergEigentlich sieht es aus wie eine sehr gute Nachricht für Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp: Die Aktien der zweitgrößten deutschen Privatbank sind so viel wert wie seit 2010 nicht mehr. Doch dafür dürfte weniger die Vorfreude der Investoren auf die am Donnerstag anstehenden Quartalszahlen verantwortlich sein als vielmehr die Aussicht auf die Übernahme durch den italienischen Konkurrenten Unicredit.Es ist wohl tatsächlich nur noch eine Frage des Wann und nicht mehr des Ob: Die Commerzbank wird aller Voraussicht nach ihre Selbstständigkeit verlieren und Teil des italienischen Unicredit-Reiches werden. Der vor rund zwei Jahren begonnene Übernahmekampf ist quasi entschieden. Der Sieger heißt also ziemlich sicher Andrea Orcel. Damit scheint sich allmählich auch die Commerzbank-Führung rund um Orlopp und Aufsichtsratschef Jens Weidmann abzufinden.Gleichermaßen würde Europas größte Volkswirtschaft eine weitere eigenständige, börsennotierte Großbank verlieren. Es bleibt allein die Deutsche Bank als Großbank internationalen Formats, die als hiesiges Institut die deutsche Wirtschaft begleitet, berät und finanziert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt