Neue KI-Tools schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Auch in San Francisco wirbt eine Reklametafel für einen neuen Chatbot namens ChatTJB. Wer den winzigen Haftungsausschluss am unteren Rand entdeckt, liest dort allerdings, dass „AI” nicht für ein trainiertes KI-System steht – sondern für „average individual”. Anstelle mit einer KI chatten Nutzer:innen hier mit Tucker Bryant, einem ehemaligen Google-Mitarbeiter und Künstler. „Ich habe gerade das schlechteste [große Sprachmodell] aller Zeiten entwickelt, und es wird alles revolutionieren”, erklärt er in einem Youtube-Video. „Stellt euch das so vor: Es ist wie ChatGPT, nur dass am anderen Ende ich sitze und schlechte Ratschläge gebe. Von Hand.”Anzeige
Was der neue Chatbot bewirken will
Während US-Unternehmen wie Anthropic, OpenAI und Google mit China um die KI-Vorherrschaft wetteifern, geht ChatTJB den entgegengesetzten Weg. „Anstatt aus einem Wahrscheinlichkeitsmodell zu schöpfen, wird jede Anfrage über ein proprietäres biologisches Schlussfolgerungssubstrat bearbeitet, wodurch Antworten geliefert werden, die vollständig interpretierbar, nicht synthetisch und an der Quelle nachvollziehbar sind“, heißt es auf der Website, die wie die eines echten KI-Startups gestaltet ist. Kurz gesagt: „Man stellt eine Frage, und eine Person namens Tucker liest sie, denkt darüber nach und schreibt zurück, wenn er wach und motiviert ist.“







