Die Zahl der Bafög-Bezieher ist erneut gesunken: 570.000 Menschen bekamen 2025 Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, wie das Statistische Bundesamt mitteilte . Das waren sieben Prozent weniger als im Vorjahr.»Damit ist seit dem Höchststand im Jahr 2012 (979.300 Geförderte) ein Rückgang der Geförderten-Zahl zu beobachten, der nur 2022 und 2023 unterbrochen wurde«, berichtete das Amt.
443.110 der Bafög-Geförderten waren der Statistik zufolge im vergangenen Jahr Studierende, 126.900 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der geförderten Studierenden ging um acht Prozent zurück, die der Schülerinnen und Schüler um 1,6 Prozent.Förderungsbetrag leicht gestiegenIm Durchschnitt erhielten geförderte Studierende im Jahr 2025 monatlich 682 Euro. Das waren 25 Euro mehr als im Vorjahr. Für Schülerinnen und Schüler lag der durchschnittliche Förderungsbetrag bei 552 Euro – 13 Euro mehr. Der Frauenanteil der Bafög-Geförderten lag ähnlich wie in den Vorjahren bei 60 Prozent.
Die Höhe des Betrags hängt unter anderem von der Ausbildungsstätte, der Unterbringung und vom Einkommen der Eltern ab. Der Bafög-Grundbedarf für Studierende liegt aktuell bei 475 Euro, der Bafög-Höchstsatz bei 992 Euro. Wer über die Eltern krankenversichert ist, bekommt monatlich bis zu 855 Euro.Die sinkende Zahl der Geförderten bedeutet auch weniger Ausgaben: Der Bund zahlte für Bafög-Leistungen im Vergleich zum Vorjahr vier Prozent weniger. Der Bund gab dafür drei Milliarden Euro aus.









