PfadnavigationHomePanoramaLeipzigFlughafen sperrt Landebahn – Ermittler finden angeblich Drohne mit Zünder neben Antonow-MaschineStand: 09:32 UhrLesedauer: 2 MinutenEine ukrainische Antonow An-124 am Flughafen Leipzig/HalleQuelle: Jan Woitas/picture alliance/dpa/dpa-ZentralbildAm Flughafen Leipzig wird in der Nacht ein unbekanntes Flugobjekt und ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Der Flugbetrieb wird umgehend eingestellt, Flüge werden umgeleitet. Die Polizei spricht von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“.Der Flughafen Leipzig/Halle hat in der Nacht zu Mittwoch den Flugbetrieb eingestellt, nachdem ein unbekanntes Flugobjekt und zugleich ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden waren. Mehrere Maschinen, darunter eine Passagiermaschine, wurden nach einer Mitteilung der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet. Die Polizei sprach von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Bei dem verdächtigen Gegenstand handelt es sich nach Informationen von „Bild“ um eine Drohne, die am Boden auf dem Vorfeld lag. An ihr war demnach ein Päckchen mit einem Zünder angebracht. Ermittler stuften den Fund als möglichen Sprengsatz ein. Die Drohne lag laut Bericht in unmittelbarer Nähe einer ukrainischen Frachtmaschine vom Typ Antonow.Die Bundespolizei schickte Entschärfer an den Fundort und plante nach „Bild“-Informationen, das Päckchen mit dem Zünder kontrolliert zu sprengen. Im Einsatz war demnach ein ferngesteuerter Roboter.Lesen Sie auchNach Polizeiangaben wurde der verdächtige Gegenstand an der Südpiste des Flughafens entdeckt. Der Nordbereich des Flughafens ist seit den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb. Die Süd-Start-und Landebahn bleibt für die Ermittlungen gesperrt. Leipzig/Halle ist einer der größten Frachtflughäfen Europas und Drehkreuz von DHL. Von dort aus fliegt auch die ukrainische Antonov Airlines, der Standort spielt für schweren Lufttransport eine zentrale Rolle. Antonov Airlines ist ein Tochterunternehmen des staatlichen ukrainischen Rüstungskonzerns Ukrobornprom.Lesen Sie auchDie Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Wann die Südbahn wieder freigegeben wird, ist offen.dpa/rct