PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsUmzugshelfer und FamilientaxiFahrbericht: Fiat Qubo LStand: 09:36 UhrLesedauer: 4 MinutenDer Qubo L besetzt bei Fiat seit Kurzem das Segment der vielseitigen HochdachkombisQuelle: Fiat/Dani HeyneMit dem Qubo L als Pkw-Ableger des Doblò steigt Fiat wieder ins Geschäft mit den praktischen Familien-Hochdachkombis ein. Die Antriebs-Auswahl signalisiert Technologie-Offenheit – den Newcomer gibt es als Benziner, Diesel und Stromer.SP-X/Mommenheim. Der italienische Hersteller Fiat kann auf eine knapp 50 Jahre lange Kastenwagen-Tradition zurückblicken. 1977 startete der Fiorino auf Basis des Kleinwagens 127, Ende 2000 rückte der Doblò nach und 2008 der erste Qubo im praktischen 4-Meter-Format. Jetzt hat Fiat den Modellnamen reaktiviert und mit einem zusätzlichen Buchstaben versehen. Das L trägt der Neuzugang mit vollem Recht, denn er misst als Fünfsitzer 4,41, als Siebensitzer 4,76 Meter. Bei Antrieb und sonstiger Technik bedient sich der Qubo L großzügig im Stellantis-Konzernregal. Schließlich gibt es mit Citroen Berlingo, Opel Combo oder Peugeot Rifter die passenden Pendants.

Der für Familien mit erhöhtem Transportbedarf prädestinierte Kasten ist ein Meister der Variabilität. Etwa als klassischer Fünf- oder Siebensitzer, Letzterer allerdings nicht als Stromer. Mit voller Bestuhlung passen in den Kofferraum 1.355 oder 1.900 Liter Gepäck. Wer alle Fond-Möbel zusammenklappt, kommt auf 3.000 und in der Langversion auf 3.500 Liter – oder das Format eines mittleren WG-Umzugs. Wird die Lehne des Beifahrersitzes umgeklappt, passen in den Siebensitzer bis zu drei Meter lange Gegenstände. Dank der individuell verstellbaren drei Sitze in Reihe zwei und den auf Schienen fixierten Klappmöbeln in der dritten Reihe ergeben sich laut der Fiat-Statistiker exakt 144 mögliche Sitzkombinationen.